Nachbericht Rockharz 2015

Vom 9.-11. Juli war es endlich wieder soweit, es ging für uns aufs Rockharz. Das Festival hat inzwischen viele Fans gewonnen.


Das merkte man bereits einen Tag vor Beginn des Rockharz 2015. Da stauten sich bereits tausende Autos rund um das Gelände. Ich freue mich für das Festival riesig, dass es so gut angenommen wird, weil wir hier immer eine angenehme Atmosphäre vorgefunden haben und viele Freunde kennengelernt haben, in dem Moment des Staus waren wir aber alle etwas frustriert. Schließlich hatten wir es aber doch aufs Gelände geschafft und konnten unser Geraffel aufbauen. Bis wir damit durch waren und ein paar Freunde begrüßt hatten waren die meisten Bands der Warm Up Party leider schon durch. Zu Ektomorf haben wir aber schließlich die erste Runde übers Gelände gedreht und gemütlich ein Bierchen geschlürft.


Am Donnerstag sollten wir deutlich mehr Bands sehen. Vorher ließen wir es uns aber in unserem luxuriös ausgestattetem Camp gut gehen (nix VIP-normaler Campingplatz). Freunde von uns hatten große Technik aufgefahren. Wir hatten Strom um Kühlschränke laufen zu lassen und von Musik beschallt zu werden. Sehr stolz waren wir außerdem auf den stylischen Fliesentisch. Oldscool-cool. Am Nachmittag gings dann aber für uns vor die 2 großen Bühnen. Dort erwarteten uns heute unter anderem Letzte Instanz, Emil Bulls, Kataklysm, Behemoth und Hammerfall. Erschöpft gings am Abend zurück ins Camp.
Am Freitag stand für uns die traditionelle „Besteigung“ der Teufelsmauer auf dem Programm. Nach diesem schweißtreibenden Ritual standen für uns heute unter anderem Manegarm, Coppelius, Blues Pills (geile Show), Schandmaul und W.A.S.P. auf dem Programm.
Der Samstag ist traditionell immer der Tag, wo man schon etwas „gezeichnet“ vom Wochenende erstmal in die Gänge kommen muss. Hat man sich aber erstmal überwunden gehts wieder voll zur Sache. Schließlich standen auch heute wieder jede Menge Bands auf dem Programm die wir uns nicht entgehen lassen wollten. Unsere erste Band heute waren The Haunted. Danach gings weiter mit den apokalyptischen Reitern, Eluveitie, Soulfly und Dream Theater. Unbedingt sehen wollten wir außerdem noch Ghost Brigade. Darauf hatten wir uns riesig gefreut, allerdings fand ich die Zeit etwas schlecht gewählt. Sie spielten als letzte Band von 1:00-1:45 Uhr in der Nacht.
Nach diesen wieder überaus gelungenen 3 ½ schönen Tagen war es auch schon wieder Geschichte, das Rockharz 2015. Fix und fertig von dem Wochenende, aber mit Vorfreude auf das nächste Jahr verabschiedeten wir uns aus Ballenstedt.
Es sind nur Kleinigkeiten, die noch zu verbessern wären. Ich kann nur immer wieder betonen, dass es auf keinen Fall größer werden darf. Schön fand ich auch in den ersten Jahren die Bandauswahl. Hier beginnt es meiner Meinung nach langsam, dass sich vieles wiederholt. Die Geschichte mit dem langen Stau war sicherlich nur einmalig, hier denke ich, dass es 2016 wieder reibunggsloser läuft.
Jungs und Mädels, vielen Dank für ein tolles Festival!!!